Zubau Haus K.
Wien 23

Die Bauherrn waren über die Belichtungssituation des Wohnraumes in ihrem konventionellen Einfamilienhaus aus den frühen 1980er Jahren unzufrieden und wollten eine Veränderung.

Vorgeschlagen wurde ein Erkerzubau, der sowohl süd- wie auch nordseitig durch große Verglasungen viel natürliches Licht in den Raum lässt und jeweils von einer Terrasse flankiert wird. Somit wurde nicht nur die Südsonne in den Wohnraum hereingeholt und dieser flächenmäßig vergrößert, sondern die  schwellenlose Anbindung an den Außenraum hergestellt. An der Nordseite ist dem Erker eine Terrasse mit Treppenabgang und Sitzstufen in den im Niveau tiefer liegenden Garten vorgelagert, wobei der Hohlraum unter der Terrasse als Geräteraum genutzt wird. An der Südseite liegt eine mit Quarzit belegte Terrasse, die gleichzeitig von der Küche begehbar ist.
Der Erker ist in Holzkonstruktion hergestellt und mit einer Lärchenverschalung verkleidet. Gartenseitig wurde die Holzverkleidung auf Höhe des Erdgeschoßes über die Fassade des bestehenden Hauses gezogen um dem Baukörper die Höhe zu nehmen, ein Sockelgeschoß zu definieren und vom Garten her gesehen dem Haus eine freundlichere Anmutung zu verleihen. Auch im Inneren wurden der Eingangsbereich und Garderobe, Küche und Wohnraum neu organisiert und gestaltet.

Planung:
Judith Eiblmayr
Gartenplanung:
Dipl.Ing. Liz Zimmermann, BWM Architekten
Mitarbeit:
Dr. Mag.arch. Thomas Duregger, BWM Architekten; Mag.arch. Yvonne Dejzac, BWM Architekten
Baudurchführung:
Arch. Dipl.Ing. Michael Miksche
Ing. Robert Charuza, BWM Architekten
Umsetzung:
Jäger Bau GmbH.; Holzbau Spreitzgrabner Ges.m.b.H, Persenbeug; Metallbau Hagenleithner, Yspertal; Bau- und Möbeltischlerei Reinhart Blumberger; Elektrotechnik Paul Siblik Ges.m.b.H.; Installateur Josef Schenker, Wien 2; Steinmetz Leeb; Malerbetrieb Bernhard Happl, Wien 13; Glas - Bazant; Mandl & Bauer Kachelöfen
Fotos:
© Pez Hejduk
Planungs- und Bauzeit: 
März – Dezember 2005

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